"Hamburger Abendblatt" vom 20./21. Oktober 2001:

Audio-Designer

Die telefonische Warteschleife mit musikalischer Untermalung: Das Spektrum reicht von Dauerbrennern wie 'Für Elise' bis zu individuell komponierten Melodien. Wer so etwas braucht, wendet sich an einen Audio-Designer. 'Der Audio-Designer erstellt Gebrauchsmusik, vom Musikjingle über Filmmusik bis zur Vertonung von Internetseiten', sagt Dirk Möller, der an seiner EDV- und Musikschule Audio-Designer ausbildet. 'Es ist ein neues Berufsbild, das zwischen Tontechniker, Mediengestalter Bild und Ton und Komponist angesiedelt ist.' Das Instrument der Audio-Designer ist der Computer. Er arbeitet im Auftrag von Werbe- und Internetagenturen, Softwarefirmen, Keyboardherstellern und anderen Unternehmen.
Seit September 2000 bietet Möller Vollzeit-Fortbildungsseminare von zehn Monaten an. 'Das ist ein in Norddeutschland einmaliges Angebot, das von uns gefördert wird', sagt Günther Henke vom Arbeitsamt Hamburg. Voraussetzung ist eine abgeschlossene Ausbildung, ein abgeschlossenes Studium oder mindestens sechs Jahre Tätigkeit im Werbe-, Medien- oder Musikbereich. In dem modular aufgebauten Fortbildungsprogramm liegt der Schwerpunkt auf dem Umgang mit Musik-Software. (hst)


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