"GLAMOUR" 18/07, 14.08. bis 27.08.2007:

Gut zu wissen. Wie man Feste im Büro überlebt

Der Chef hat Geburtstag, die neue Kollegin feiert Einstand, jemand wird befördert. Es gibt viel zu feiern. Schön, wenn man die Party-Regeln dafür kennt.

Jede Menge Fettnäpfchen lauern im Büro, und wenn gefeiert wird, stehen sie überall. "Viele hassen deshalb Partys am Arbeitsplatz", weiß Job-Coach Dirk Möller aus Hamburg. "Sie haben Angst davor, unangenehm aufzufallen." Mit unseren Tipps kann das nicht passieren.

MEINE KOLLEGIN FEIERT IHREN GEBURTSTAG. MUSS ICH AUCH?

Bloß kein Stress. Tun Sie wirklich nur das, was Sie für richtig halten. Falls ja, dann entscheiden Sie vorher, ob Sie die komplette Abteilung oder nur die engsten Kollegen dabeihaben möchten. Ausgeschlossen sollte sich auf jeden Fall niemand fühlen, nur zwei von vier Kollegen aus dem Nachbarzimmer einzuladen, ist nicht die feine Art. Eine gute Alternative zur großen Sause ist übrigens ein Kuchen oder eine Runde Eis für die Abteilung.

IST ES SCHLIMM, WENN ICH MAL NICHT ZU EINER FEIER KOMME?

Das hängt davon ab, wie nah Sie zusammenarbeiten. Bei engen Kollegen (außer Sie haben eine gute Entschuldigung) ist zumindest kurze Anwesenheit Pflicht. Übrigens auch beim Chef. Das ist nicht nur höflich, sondern fördert auch den Teamzusammenhalt.

WAS SOLL ICH DENN NUR REDEN?

Small Talk ist wichtig. Besser nicht über Dienstliches diskutieren, lieber vom letzten Urlaub erzählen oder sich erzählen lassen. Und reihum mit möglichst vielen Kollegen reden, kaum eine Gelegenheit ist günstiger zum Netzwerken.

SOLL ICH ZUM GESCHENK DES CHEFS GELD GEBEN, OBWOHL ER SO VIEL VERDIENT?

Egal, ob beim Chef oder Praktikant: Sich mit einem kleinen Beitrag zu beteiligen, ist nicht verkehrt. Ein Muss sollte es aber auf keinen Fall sein. Sagen Sie ruhig ehrlich, wenn Sie im Moment nicht so flüssig sind. Am besten ist es aber, wenn das Geld unbeobachtet gespendet werden kann, z. B. durch eine Kasse im Sekretariat.


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